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Die rasenden Kinderrechte-Reporter*innen

Am Weltkindertag 2020 waren zum ersten Mal die Kinderrechte-Reporter*innen unterwegs. Die rasenden Reporter*innen Smilla, Rocco und Fridolin waren zuvor zu echten Kinderrechte-Reporter*innen ausgebildet worden - inklusive Presseausweis. Sie lernten Fakten zu den Kinderrechten und überlegten sich Fragen, die sie Passant*innen auf den Freiburger Straßen gerne zu den Kinderrechten stellen würden. Außerdem übten sie Interviewsituationen zu meistern und diese selbst zu filmen.

Zum Weltkindertag zogen die Kinderrechte-Reporter*innen schließlich das erste Mal durch die Straßen Freiburgs und stellten einer Vielzahl von Passant*innen ihre Fragen. Die Reporterin Smilla übernahm dabei meist das Interviewen, währenddessen sich die Reporter Rocco und Fridolin um die Film- und Tonaufnahmen kümmerten.

Am Ende des Tages waren viele verschiedene und spannende Interviews im Kasten und der Tag ein voller Erfolg. Eine Auswahl der Interviews ist nun in einem kurzen Film hier zu sehen. Besonderer Dank geht hierbei an die ersten Kinderrechte-Reporter*innen Smilla, Rocco und Fridolin, die in der kleinen Gruppe gut zusammenarbeiteten und nun die Ergebnisse ihrer Arbeit in dem Film betrachten können.

Die Kinderrechte-ReporterInnen 2020 von Kinderbüro Freiburg

 

 

Kinderrechte im Grundgesetz. Brauchen wir das?

Status quo
Bisher werden die Kinderrechte durch die UN-Kinderrechtskonvention geregelt, welche im November 1989 verabschiedet wurde, um Kindern grundlegende Rechte zuzusichern. Seit 1992 gelten die UN-Kinderrechtskonvention und die darin verankerten Rechte auch in Deutschland. Dennoch weisen viele Kinderschützer*innen darauf hin, dass die Kinderrechte in Deutschland bisher rechtlich nicht ausreichend umgesetzt werden und sich viele Defizite vor allem in der Umsetzung des Beteiligungsrechts zeigen.

Gesetzentwurf
Schon seit vielen Jahren fordern Kinderschutzorganisationen, dass die Kinderrechte im Grundgesetz etabliert werden, um Kinder in Deutschland rechtlich besser vertreten zu können. Auch die Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) ist der Meinung, dass Kindern eine besondere Art von Berücksichtigung und Förderung zusteht und sie deswegen auch im Grundgesetz explizit genannt werden sollten. Ende November 2019 legte Lambrecht einen Gesetzentwurf vor. Dieser sieht eine Änderung des Artikel 6 des Grundgesetzes vor, welcher bisher das Verhältnis von Kindern, deren Eltern und dem Staat regelt. Folgender Formulierungsvorschlag soll als neuer Absatz 1a in den Artikel 6 des Grundgesetzes aufgenommen werden:

„Jedes Kind hat das Recht auf Achtung, Schutz und Förderung seiner Grundrechte einschließlich seines Rechts auf Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen Persönlichkeit in der sozialen Gemeinschaft. Das Wohl des Kindes ist bei allem staatlichen Handeln, das es unmittelbar in seinen Rechten betrifft, angemessen zu berücksichtigen. Jedes Kind hat bei staatlichen Entscheidungen, die seine Rechte unmittelbar betreffen, einen Anspruch auf rechtliches Gehör.“

Befürworter*innen
+ Stärkere Verpflichtung des Staates, gleiche Entwicklungschancen für Kinder und Jugendliche zu schaffen
+ Rechtliche Verankerung der Kinder- und Jugendbeteiligung
+ Stärkeres staatliches Eingriffsrecht in Bezug auf das Kindeswohl
+ Generierung von öffentlicher Aufmerksamkeit für die Kinderechte
+ Einklagen der Kinderrechte möglich

Kritiker*innen
- Keine verfassungsrechtliche Lücke in Bezug auf Kinderrechte
- Grundrechte im Grundgesetz gelten auch für Kinder -> Explizite Nennung überflüssig
- Zu starkes Eingriffs- und Durchgriffsrecht des Staates -> Einschränkung des Elternrechts
- Verschiebung des Verhältnisses zwischen Eltern, Kind und Staat
- Kollision von Kinder- und Elternrechten im Grundgesetz

Ausblick
Nach dem Vorliegen des Gesetzentwurfes sind weiterhin langwierige Verhandlungen zu erwarten,
da für eine Grundgesetzänderung eine Zweidrittelmehrheit in Bundestag und Bundesrat notwendig ist. Am 8. März 2020 sollte der Koalitionsausschuss über den Entwurf, den Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) vorbrachte, diskutieren. Das Thema „Kinderrechte ins Grundgesetz“ wurde jedoch von der Tagesordnung genommen und auch wegen der neu gesetzten Prioritäten der Corona-Pandemie steht ein neuer Termin noch nicht fest.

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Für ein kindgerecht gestaltetes Freiburg

Das Kinderbüro ist eine Interessenvertretung für die Belange von Kindern in Freiburg und setzt sich dabei für eine kindgerecht gestaltete Stadt ein.


Anlauf- und Vermittlungsstelle
In erster Linie sind wir eine Anlaufstelle für Freiburger Kinder. Wir informieren sie über ihre Rechte, beteiligen sie an Angelegenheiten, die sie betreffen und setzen uns für ihre Anliegen ein. Wir vermitteln gerne an die betreffenden Stellen weiter und engagieren uns bei ihrer Umsetzung. Außerdem sind wir Anlaufstelle für Eltern und Fachpersonal. Wir beantworten  Fragen zu den Kinderrechten und zum Thema Beteiligung.


Kinderrechte in den Fokus rücken
Nur wer seine Rechte kennt, kann sie einfordern. Wir machen Öffentlichkeitsarbeit in Form von unterschiedlichen Aktionen für Kinder über das Jahr verteilt, damit die Kinderrechte das ganze Jahr in der Öffentlichkeit präsent sind. Dazu gehören der Weltspieltag, der 24-Stunden-Lauf und natürlich das große Kinderrechtefest im Seepark zum Weltkindertag.


Beteiligungsprojekte durchführen
Ziel all unserer Beteiligungsprojekte ist es, Kinder darin zu bestärken, ihr Lebensumfeld aktiv mitzugestalten. Deshalb führen wir jedes Jahr verschiedene Beteiligungsprojekte mit Kindern durch, die sich in den Bereichen Stadtplanung, Freiraumplanung, Schule und Lernen und Demokratiebildung bewegen.


Gremienarbeit gestalten
Wir vertreten (politische) Kinderinteressen vor allem auf kommunaler Ebene. Allerdings vertreten wir die Interessen auch über die Kommune hinaus auf Landes- und Bundesebene in Form der LAG (Landesarbeitsgemeinschaft für Kinderinteressen) und sind Mitglied der BAG (Bundesarbeitsgemeinschaft kommunale Kinderinteressen).

Team

1 bis 3 von insgesamt 3

Veranstaltungen und Projekte

Veranstaltungen

  • Weltspieltag
    Der Weltspieltag wird deutschlandweit am 28. Mai gefeiert. An diesem Tag steht das Recht auf Spiel und Freizeit im Vordergrund. Das Kinderbüro begleitet den Tag ab nächstem Jahr wieder mit tollen Aktionen rund um das Thema Spielen - passend zum jährlich wechselnden Thema.

  • 24-Stunden-Lauf
    Gemeinsam mit der FWTM und dem deutschen Kinderschutzbund Freiburg veranstaltet das Kinderbüro unter der Mitwirkung des Spielmobils den 24-Stunden-Lauf für Kinderrechte. Vereine, Firmen und Schulen sammeln in 24 Stunden mit jeder gelaufenen Runde Geld für gemeinnützige Projekte. Das Kinderbüro unterstützt die Veranstaltung mit einem Beitrag zu den Kinderrechten.

  • Weltkindertag
    Jedes Jahr im September findet das große Kinderrechtefest zum Weltkindertag im Seepark statt. An diesem besonderen Tag stehen die Kinder und ihre Rechte im Mittelpunkt. Es gibt ein buntes Bühnenprogramm, und mehr als 40 Vereine unterstützen jährlich die Veranstaltung mit einer spaßigen Aktion für die Kinder.


Projekte

  • Stadtteildetektive
    Die Stadtteildetektive sind seit vielen Jahren ein erfolgreiches Projekt des Kinderbüros. Hier wird mit Drittklässlern in wechselnden Stadtteilen eine Bestandsaufnahme und Bewertung der Stadtteilqualität vorgenommen. Kinder sind Expert*innen in eigener Sache und wissen am besten was sie brauchen oder eben nicht brauchen. Die erarbeiteten „Verbesserungsvorschläge“ der Kinder werden an die Stadt übergeben, die prüft inwiefern eine  Umsetzung möglich ist.
    Neu geplant im Kinderbüro wird gerade ein Format, das den Radius noch etwas erweitert und die Kinder auf einer stadtweiten Ebene beteiligt.

  • Spielplatz-Beteiligungen
    Das Kinderbüro führt regelmäßig Beteiligungsprojekte zu ausgewählten Spielplätzen durch. Die Kinder überlegen sich wie der Spielplatz aussehen könnte und mit was sie gerne auf dem Spielplatz spielen würden. Die Ideen der Kinder werden an das Garten- und Tiefbauamt weitergegeben, das dann die Wünsche in die Planung mit einfließen lässt.

  • Kinderrechte-Reporter*innen
    In diesem Projekt werden Kinder in einem Workshop zu Kinderrechte-Reporter*innen ausgebildet. Hierfür lernen die Kinder mehr über die Kinderrechte und das Führen von Interviews. Ausgestattet mit Kamera und Mikrophon interviewen sie dann unterschiedliche Menschen zum Thema Kinderrechte. Ziel ist es den Kindern ihre Rechte näher zu bringen und mit den entstandenen Kurzfilmen die Kinderrechte in den Fokus der Öffentlichkeit zu bringen.

Kinderrechte

Der 20. November 1989 ist ein ganz besonderer Tag in der Geschichte der Kinderrechte. Die Vereinten Nationen verabschiedeten die UN-Kinderrechtskonvention, welche die Bedürfnisse und Interessen der Kinder und Jugendlichen in schriftlicher Form festhalten sollte. Bis heute zählt die Kinderrechtskonvention zu den meist ratifizierten Menschenrechtsverträgen. Alle Mitgliedstaaten der Welt - außer die USA - haben die Kinderrechtskonvention anerkannt und in ihrem Land für gültig erklärt. Am 5. April 1992 ist das wichtigste Menschenrechtsinstrument für Kinder auch in Deutschland in Kraft getreten. Die Kinder als Rechtsträger stehen im Fokus der Konvention, welche 54 Artikel zur Gewährleistung der Kinderrechte beinhaltet. Hier sind die zehn wichtigsten Rechte für Kinder und Jugendliche dargestellt:


Recht auf Gleichheit
Kinder und Jugendliche haben das Recht auf gleiche Chancen und Behandlung!
Kein Kind darf benachteiligt werden, weil es eine andere Meinung, Religion, Hautfarbe, Behinderung hat oder weil es ein Mädchen oder ein Junge ist.

  

Recht auf Gesundheit
Kinder haben das Recht alles zu bekommen, was sie für eine gute Entwicklung brauchen und ihnen steht es zu gesund aufzuwachsen!
Das heißt, dass Kindern z.B. Geld für gesundes Essen zusteht und wenn sie krank sind, sollte dafür gesorgt werden, dass es ihnen bald wieder besser geht.

 

Recht auf Bildung
Kinder haben das Recht zur Schule zu gehen und alles zu lernen, was sie für ihr Leben brauchen!
Jeder muss die Möglichkeit haben in die Schule zu gehen.

 

 

  

Recht auf Spiel & Freizeit
Kinder und Jugendliche haben das Recht auf Ruhe und Freizeit, auf Spiel und altersgemäße aktive Erholung sowie auf freie Teilnahme am kulturellen und künstlerischen Leben!
Jedes Kind hat das Recht zu spielen. Hierfür brauchen sie eine geeignete Umgebung, in der nicht gleich jeder schimpft, wenn es einmal zu laut wird.

 

Recht auf elterliche Fürsorge
Kinder und Jugendliche haben das Recht auf beide Elternteile und ein sicheres zu Hause!
Auch wenn sich die Eltern getrennt haben, darf ein Kind zu Mama und Papa Kontakt haben.

 

 

 

Recht auf Privatsphäre
Kinder haben das Recht auf eine Privatsphäre und respektvolle Behandlung!
Eltern, Lehrer oder andere Personen dürfen nicht die Briefe oder Tagebücher eines Kindes lesen.

 

 

 

Recht auf gewaltfreie Erziehung
Kinder haben das Recht, ohne Gewalt aufzuwachsen!
Niemand darf sie seelisch oder körperlich verletzen und quälen. Es darf auch kein Kind sexuell belästigt werden!

 

 

Recht auf Betreuung bei Behinderung
Kinder mit Handicap haben das Recht, besondere Unterstützung zu erhalten!
Sie sollen so gut wie möglich aufwachsen und am ganz normalen Leben teilnehmen können, so wie alle Kinder.

 

  

Recht auf Schutz im Krieg und auf der Flucht
Kinder, die aus ihrer Heimat flüchten mussten, ist ganz besonderer Schutz zu bieten!
Alle Länder müssen dafür sorgen, dass dieses Recht gewährt wird.

 

 

 

Recht auf freie Meinungsäußerung
Alle Kinder dürfen ihre Meinung sagen!
Kinder müssen gefragt werden, wenn es um Dinge geht, die sie betreffen. Ihnen muss die Möglichkeit gegeben werden, dass sie sich nötige Informationen beschaffen und damit eine eigene Meinung bilden können. Die Meinung der Kinder muss berücksichtigt werden!

 


Zum Nachlesen aller Artikel der UN-Kinderrechtskonvention:

- auf der Website der UNICEF
- auf der Website des DKHW

Projekte für Kinder | Projekte mit Kindern | Interessenvertretung für Kinder

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Kontakt

  • Kinderbüro Freiburg

    im Jugendbildungswerk Freiburg e.V.

    Tina Becherer
    Telefon: 0761 / 79 19 79 -18
    tina.becherer@jbw.de

    Luisa Spindler
    Telefon: 0761 / 79 19 79 -17
    luisa.spindler@jbw.de

    Sprechzeiten:
    nach telefonischer Vereinbarung
    Uhlandstraße 2
    79102 Freiburg
    0761 / 79 19 79 -17, -18
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